Neuigkeiten und Aktuelles

Best of: mint:pink 2017 am Start

Moderator Johannes Büchs hat sich umgehört: Wie ist denn so die Stimmung unter den 26 mint:pink Bauteams kurz vor dem Startschuss der Kettenreaktion XXL? Und wie das für einen Journalisten so üblich ist, hat er die besten Zitate notiert. Top 1: „Ich schwöre, das wird niemals funktionieren.“ Top 2: „Also, vorhin hat es noch funktioniert“. Top 3: „Oh, nein, jetzt habe ich alles ganz umsonst getaped.“ Was auch deutlich macht: Die 170 mint:pink Mädchen sind mit ganz viel Elan, Einfallsreichtum und Engagement in der neuen tesa-Zentrale in Norderstedt an den Start gegangen – und natürlich hat am Ende alles funktioniert!


mint:pink zum vierten und grenzüberschreitend

Am 21. Februar startet mint:pink zum vierten Mal, aber erstmals in Norderstedt. In der neu errichteten Zentrale des Chemiekonzerns tesa SE tüfteln und "teamworken" 200 Neuntklässlerinnen aus 13 Schulen an einer Kettenreaktion XXL, die sie am Ende auch so richtig krachen lassen und eine Konfettikanone auslösen. Zur Freude der anwesenden Eltern, Lehrer und Gäste, darunter auch Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Katharina Fegebank sowie Britta Ernst, Ministerin für Schule und Berufsbildung in Schleswig-Holstein.


mint:pink goes international

Wir hatten bereits über die zehn Schülerinnen des Marion Dönhoff Gymnasiums berichtet, die im Mai einen Blick hinter die Kulissen des Hydro Aluminiumwalzwerks werfen durften. Auch Renew, das Online-Magazin der norwegischen Muttergesellschaft des Werks, hat nun einen spannenden Rückblick zum Besuch der Mädchen veröffentlicht. Lesenswert! mehr>


Wenn Hunde miauen und die Wahrheit in der Kugel liegt

Informatik ist... wenn Bild, Sound und Text-Dateien miteinander zu einem Arrangement verknüpft werden - und gar nicht schwer. Das ist die Bilanz von 70 mint:pink-Teilnehmerinnen, die überwiegend zum allerersten Mal ein App programmiert und auf das Smartphone übertragen haben. Das macht nicht nur Spaß, das ist eine Zukunftstechnologie, die jeder einmal verstanden haben sollte, ist App Camps Gründerin Diana Knodel überzeugt. mehr>


mint:pink gewinnt...

Drei neue MINT-Orte, die mint:pink Teilnehmerinnen im zweiten Halbjahr besuchen dürfen: So lernen sie beim Medizingerätehersteller eppendorf, wie hochtechnisiert die Laborwelt ist und wie eine Pipette überhaupt hergestellt wird. Sie besuchen das Ausbildungsstudio des NDR und bearbeiten Aufnahmen mit einem „Greenscreen“. Oder sie erleben eine Trafoumschaltung im Umspannwerk der Stromnetz Hamburg GmbH. mint:pink zieht offenbar Kreise, gelegentlich sind sie aus Strom! mehr>


Total beeindruckend

Aluminium hören, etwa die klingenden Töne, die eine verbogene Platte macht, mit der man auf dem Schrottplatz kickt. Schwerindustrie und die Mühen, die mit ihr verbunden sind, in der Gießerei riechen. Zusehen wie in wenigen Minuten ein dicker, tonnenschwerer Barren Aluminium zu einem Band von ein paar Millimetern Dicke gewalzt wird. „Das ist total beeindruckend“, sagt Sophia. Die Neuntklässlerin ist eine von zehn Marion Dönhoff Gymnasiastinnen, die das Hydro Aluminium-Walzwerk besuchen durften. Ein ganz besonderer MINT-Ort in Hamburg, der nicht nur alle Sinne, sondern auch den Chemie- und Physikunterricht gleichermaßen anspricht: „Ich würde hier am liebsten mit allen meinen Schülern herkommen“, so Chemielehrerin Andrea Klußmann. mehr>


Von der Süderelbe zum Solartraining

Die HAW Hamburg ist eine Hochschule für Angewandte Wissenschaften und zentral gelegen, das ist eine Lektion, die mint:pink Teilnehmerinnen vom Gymnasium Süderelbe an ihrem ersten Laborbesuch lernen: „Wir sind viel zu früh aufgestanden, wir waren innerhalb von 35 Minuten hier“, sagt Nathalie. So zentral gelegen, so weit reicht der Blick über Hafen, Elbphilharmonie und Hauptbahnhof, wenn man das Glück hat, die Bibliotheksterrasse im siebten Stock des Neubaus betreten zu dürfen. Es geht aber nicht in erster Linie um Sightseeing, sondern um die fünf Sonnenstromschirme „Sunbrellas“, die hier aufgestellt und mit Wechselrichtern ausgestattet wurden. Was es damit auf sich hat, erfahren die Schülerinnen in der Praxis. mehr>


TIDE TV - Der Programmstart 2016

Für das Magazin "Hamburg immer anders" wurde am Programmstart gedreht. Der Bericht von TIDE TV ist nun auf YouTube zu sehen: www.youtube.com/watch?v=svoeEAm6Uyo.


Stark mit Sand gebaut

Man nehme vier Kilo feinen Quarzsand, gut einen halben Liter Wasser, nähe einen Wischlappenkorsett, verstärke mit Stohhalmen und baue daraus einen Turm von gut 15 Zentimetern Höhe. So haben es Antonia, Lena und Maike vom Gymnasium Grootmoor getan – und die Leistung ihres Bauwerks um gut 50 Prozent unterschätzt. Aber wie soll man auch ahnen, dass Sand als Baustoff gut 47 Kilo trägt. „Leider voll unterschätzt“, kann Marek Banduch, Labortechniker im Institut für Geotechnik und Baubetrieb an der Technischen Universität Hamburg, an diesem Vormittag häufiger sagen. Aber das heißt im Umkehrschluss auch: Die mint:pink Mädchen haben stark gebaut! Ihr Fazit: „Das hat richtig Spaß gemacht“, so Johanna. mehr>


Kleine Effekte, große Energie

Ein wenig ist es wie am ersten Schultag: Man weiß nicht genau, was einen erwartet, aber man ist freudig erregt. Und wenn man dann in einer ungewohnten Umgebung auf viele motivierte Gleichgesinnte trifft, springt der Funke über, Begeisterung macht sich breit. So ist es jedenfalls Sophie ergangen, wie die Grootmoor Gymnasiastin und Teilnehmerin aus dem letzten mint:pink Jahrgang freimütig auf der Bühne erzählt. Neben ihr steht Sankt-Ansgar-Schülerin Paulina und nickt. Im Gespräch mit Senatorin Fegebank erzählen die Zehntklässlerinnen, was ihnen an mint:pink besonders gut gefallen hat und was sie den neuen Teilnehmerinnen wünschen: „Sich selbst weiter entwickeln, indem man Fragen stellt, neue Perspektiven entdeckt, kreative Dinge macht“, hofft Fegebank. Aber da sind die 190 neuen mint:pink Mädchen aus 13 Schulen schon mittenmang: Aus Rollen, Rohren oder Rädern haben sie eine Kettenreaktion aufgebaut und lassen es nach dem Countdown richtig krachen. mint:pink im Fusionsprozess! mehr>


So klingt mint:pink in einem Satz

Über das funkelnde Finale der Kettenreaktion zum Abschluss des Programms haben wir bereits ausführlich berichtet. Viele Schülerinnen haben an dem Nachmittag in der ECE aber nicht nur kreativ getüftelt und gebaut, sondern auch zu Papier gebracht, was mint:pink für sie bedeutet. Über 50 Postkarten mit Antworten auf die Frage, was ihnen besonders gut an dem Programm gefallen habe, sind bei uns abgegeben worden. Und das sind ganz unterschiedliche Dinge. Eine Schülerin bringt es auf den Punkt: "mint:pink ist Wissen und Spaß vereint". Klara hebt den Austausch mit Mädchen anderer Klassen und Schulen hervor: "mint:pink bringt neue Freundschaften, die gleiche Interessen verbinden". Das Programm zeige Mädchen, dass sie die gleichen Chancen hätten wie Jungs, in Natur- und Technikwissenschaften Erfolg und Spaß haben zu können, resümiert Julia. Und gleich zwei Schülerinnen postulieren selbstbewusst: "Mädchen gestalten die Zukunft!" Aus allen eingegangenen Postkarten haben wir fünf Gewinnerinnen ausgelost, die sich über jeweils zwei Kinogutscheine freuen können: Miriam (Sankt-Ansgar-Schule), Julia (Gymnasium Oberalster), Natalie (Matthias-Claudius-Gymnasium), Klara (Gymnasium Süderelbe) und Clara (Gymnasium Rahlstedt). Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß im Kino! Allen, die uns ihre Antworten abgegeben haben, danken wir für das tolle Feedback.


Dominoeffekt in XXL

Es ist der Anfang vom Ende – und der fällt bekanntlich schwer: Über hundert Mädchen stehen vor einer kunterbunten Vielfalt an Materialien, vom Föhn bis zum Plattenspieler, vom Flummi bis zum Plastikrohr– und wie soll man damit bitteschön Großes bewegen? „Das Schöne an dem Event ist, dass die Mädels erst mal gar keine Idee haben, was sie machen sollen. Und dann aber innerhalb von zwei, drei Stunden Ehrgeiz und Affinität zur Technik entwickeln“, sagt Adrian Wachendorf. Der Projektleiter ist beim Event-Dienstleister Bitou beschäftigt und an diesem Tag verantwortlich für das Zustandekommen einer Kettenreaktion XXL im Atrium der gastgebenden ECE: Zehntklässlerinnen unterschiedlichen Schulen sorgen mit kreativen Bauabschnitten für den reibungslosen Anschluss vom Start bis zur Konfettikanone. Geht der Schuss am Ende los? mehr>


Mit mint:pink an der Zukunft schrauben

Bohren, Feilen, Kleben. In der Lehrwerkstatt der Lufthansa Technik stehen junge Auszubildende im Blaumann an lauten Werkbänken. Überwiegend sind es Männer. Normalerweise. Doch in der letzten Woche der Hamburger Schulferien wandelt sich das Bild: 15 Mittelstufenschülerinnen aus dem Programm mint:pink bauen ein Segelflugzeug aus Holz nach Anleitung. „Es ist ein seltenes und schönes Bild, so viele Mädels in der Lehrwerkstatt zu haben“, sagt Kristin Bakonyi, die für die Bewerberauswahl zuständig ist. „Nur zehn Prozent unserer Auszubildenden sind weiblich.“ Wenn es nach Lufthansa Technik geht, dürfen es gern mehr werden. Aber es gibt gar nicht so viele Bewerberinnen. Könnte mint:pink ein Hebel sein, mehr Mädchen für Technik zu begeistern? Um diese Frage zu beantworten, bekommen die Mädchen an diesem Vormittag prominenten Besuch: von der Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt, Brigitte Zypries, und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank, die sich ein eigenes Bild von dem Projekt machen will, dessen Schirmherrschaft sie im Sommer übernommen hat. mehr>


Selfie mit Senator - mint:pink empfängt Frank Horch

Besonderer Besuch bei mint:pink: Schülerinnen des Gymnasiums Süderelbe haben am gestrigen Donnerstag den Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, Frank Horch, mit Experimenten rund um das Thema Kristalle willkommen geheißen. Mit dabei: Professoren der Universität Hamburg, Journalisten, TV-Teams – ganz schön aufregend! Nachdem sich Wirtschaftssenator Frank Horch ausführlich erklären ließ, wie das mit den Kristallen und der Energiespeicherung funktioniert, gab es Selfies mit dem Politiker. Und als der Senator auch noch Anteilsscheine an der Schülerfirma 3D-Druck des Gymnasiums Süderelbe erwarb, waren die Mädchen begeistert – und die Beteiligungen an dem jungen Unternehmen stiegen beträchtlich im Wert…. mehr>


Lass stecken – im Elektroniklabor der HSU

Eine Schaltung nach Plan auf einem Steckbrett aufbauen? „Das schaffen wir easy“, meint Lea. „Natürlich, wir sind ja die Hoch-IQ-Gruppe“, scherzt Jette. So viel Selbstbewusstsein ist schon mal ein gutes Zeichen. Am Morgen bei der Einführung von Laborleiter Klaus-Dieter Dettmann wirkten die 15 jungen Besucherinnen vom Gymnasium Grootmoor noch recht zurückhaltend. Was vielleicht auch an den vielen Uniformträgern lag, die zeitgleich auf den Campus der Helmut-Schmidt-Universität (HSU) strömten. „Lasst euch nicht täuschen, das ist nur jedes Jahr zum Studienbeginn so“, erklärt Dettmann. Der promovierte Elektrotechniker hat zahlreiche Experimente für die Zehntklässlerinnen vorbereitet und dafür jede Menge wissenschaftliches Personal hinzugeholt. „Es toll, mit so vielen Wissenschaftlern praktisch arbeiten zu dürfen“, sagt Mariela. mehr>


mint:pink 2016

Im Herbst startet in den teilnehmenden Schulen die Bewerbungsphase für den nächsten Durchgang mint:pink. Ein kurzer Film erlaubt Einblicke in das und Eindrücke aus dem Programm.


Starke erste Halbzeit

Eine Rakete von der Erde auf den Mars bringen, die Robotersonde punktgenau gegen bestimmte Stützpunkte fahren lassen und Kapseln mit Vorräten und Unterkünften knacken. Das klingt nach einem spannenden Computerspiel, aber die Weltraummission in Miniaturformat ist schön griffig auf großen Tischen in der Körber-Stiftung aufgebaut. Zur Halbzeit von mint:pink stand nach dem Vormittag bei Unternehmen und Instituten, die sich mit dem Thema Energie beschäftigen, am Nachmittag das Programmieren von Lego-Mindstormsrobotern auf dem Programm. mehr>


Neuer Partner, mehr Schulen

Engagement ermöglicht Ausweitung: Aufbauend auf den hervorragenden Erfahrungen aus dem ersten Durchgang und dem hohen Interesse Hamburger Schulen soll das Projekt jetzt – ab sofort in Zusammenarbeit mit der Joachim Herz Stiftung – in einer zweiten Entwicklungsphase um bis zu fünf Schulen erweitert werden. Damit erhalten 2016 im dritten Programmjahr sehr viel mehr Mädchen als noch im Pilotdurchgang die Gelegenheit, an mint:pink teilzunehmen. mehr >


In voller Länge – mint:pink im Hamburg Journal

Erfahren, wie Wilhelm Röntgen ganz besondere Strahlen entdeckte und wie ein Computertomograph funktioniert: Nach dem dreiminütigen Beitrag im April hat das Hamburg Journal (22.5.2015, 18 Uhr) jetzt ganze 15 Minuten über den Besuch von Moderatorin Julia-Niharika Sen mit den Schülerinnen des Gymnasiums Rahlstedt bei Philips Medical Systems ausgestrahlt.


mint:pink baut Brücken an der HCU

Leuchtend blau begrüßen die Lichtcontainer der Haltestelle HafenCity Universität die Besucher. Vor dem Eingang unter grau-blauem Himmel spult ein Gästeführer Details zur neuen Baakenhafenbrücke herunter. Genial, was sich Architekten und Bauingenieure so ausdenken, findet auch Jana. Sobald die Neuntklässlerin an ihrem studentischen Arbeitsplatz in der HCU den Kopf hebt, hat sie ebenfalls die Baakenhafenbrücke im Blick. Meist schaut sie aber auf das, was einmal eine Brücke werden soll, dunkelblaue Pappröhrchen, eine Fahrbahn, Stützpfeiler, alles entworfen und handgefertigt von Aina-Jula, Jonna und Jana selbst. mehr>


mint:pink – mit dem NDR bei Philips

Ihren ersten Programmtag mint:pink haben die Schülerinnen des Gymnasiums Rahlstedt nicht alleine bestritten. Denn beim Besuch des Medizintechnikunternehmens Philips Medical Systems wurden sie von NDR-Moderatorin Julia-Niharika Sen begleitet. Entstanden ist ein Beitrag im Hamburg Journal vom 12. April 2015.


Programmtag mit Medizintechnik und Luftfahrt

Noch sind Ferien, doch schon bald geht es für die 140 Mädchen aus dem Programm mint:pink 2015 los: Ende März bzw. Anfang April starten sie ihre Entdeckungen in der MINT-Welt. Dann geht es für einige Gruppen an MINT-Orte, die sich im Bereich der Medizintechnik engagieren, von der Radiologie im UKE bis hin zur Biomechanik an der TUHH und zur Herstellung von Endoprothesen bei LINK in Norderstedt. Andere Schulgruppen lernen Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Luftfahrt kennen, so bei Lufthansa Technik und im Department für Fahrzeugtechnik und Flugzeugbau an der HAW Hamburg. Wir wünschen allen Teilnehmerinnen einen spannenden und interessanten ersten Programmtag!


Großes Kino - mint:pink 2015 läuft

Mädchen im Mittelpunkt. Sie sitzen inmitten des vollbesetzten KörberForums. Da, wo sonst Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet werden oder Forscher ihre naturwissenschaftlichen Fragestellungen präsentieren, und wissen: Sie sind gemeint, wenn von Zukunftssicherung und Chancengleichheit die Rede ist. „Wir wurden aus der Klasse herausgerufen, das hat natürlich alle anderen neugierig und auch ein wenig neidisch gemacht“, erzählt Jette. Die 14-Jährige ist eine von 15 ausgewählten Neuntklässlerinnen am Gymnasium Grootmoor. mehr >


Film ab, mint:pink 2015 am Start!

„Weiblich, ledig, jung sucht…“ Na, was schon: Orientierung, Begleitung, Gleichgesinnte. Genau das bietet – bezogen auf naturwissenschaftliche Fächer und Berufsmöglichkeiten – das Programm mint:pink. Am Mittwoch, 4. Februar 2015, geht es zum zweiten Mal an den Start. Auftakt ist eine Veranstaltung mit Schirmherrin und Senatorin Jana Schiedek im KörberForum. Erwartet werden bis zu 140 Mädchen aus zehn Hamburger Schulen, Entwicklungsingenieurinnen, die Einblick in ihren Werdegang geben, und filmische Eindrücke aus dem ersten Durchgang mint:pink im vergangenen Jahr: Kurz, ein Forum voller Mädchen und Motivation! mehr >


mint:pink in einem Satz

Über den grandiosen Konfettiregen zum Abschlusstag von mint:pink haben wir bereits ausführlich berichtet. Doch die Teilnehmerinnen waren nicht nur beim Konstruieren und Bauen der riesigen Kettenreaktion kreativ, sondern auch bei Bewertung des Programms. Von den im Atrium der ECE ausliegenden Postkarten mit Fragen wie „Stell dir vor, du würdest deiner Freundin von mint:pink erzählen. Was würdest du sagen?“ oder der Aufgabe, mint:pink in einem Satz zu beschreiben, blieben nur wenige leer. Rund 90 Antworten haben wir von den Mädchen erhalten. mint:pink stehe für „viele Ausflüge mit ganz unterschiedlichen Menschen, die mich für das Physikprofil begeistert haben“, fasst eine Schülerin zusammen; eine andere resümiert, mint:pink sei ein spannendes Erlebnis, und ergänzt „ich habe viele Stärken an mir kennengelernt und bin überzeugter denn je, in Richtung Naturwissenschaften zu gehen.“ Aus allen eingegangenen Postkarten haben wir fünf Gewinnerinnen ausgelost, die sich über jeweils zwei Kinogutscheine freuen können: Benedicta (Sophie-Barat-Schule), Sarah (Marion Dönhoff Gymnasium), Nadia (Gymnasium Oberalster), Julia Sophie (Gymnasium Grootmoor) und Elisa (Gymnasium Süderelbe). Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß im Kino! Und allen, die uns ihre Antworten abgegeben haben, vielen Dank für das tolle Feedback.


Schlussakkord im Konfettiregen

Eine Kugel fällt auf einen Netzschalter, der Strom startet einen Mixer, der Mixer wickelt Fäden auf, die einen Hammer halten, der Hammer fällt auf eine Wippe… Was ist das? Richtig, eine Kettenreaktion. Es ist aber auch der Abschluss für das Programm mint:pink. Ein Jahr lang haben rund 130 Mädchen aus neun Hamburger Gymnasien Unternehmen, Hochschulinstitute und Schülerlabore besucht, Mitarbeiter befragt, Experimente durchgeführt und erfahren, wofür Chemie, Physik und Mathematik gut sind. Zum Abschluss dürfen sie noch einmal richtig kreativ werden, Reaktionsketten bauen und es krachen lassen. Das ist am Anfang gar nicht so einfach. Das stehen leere Tische auf der einen und bunt gefüllte Baukästen auf der anderen Seite. Mindestens drei Impulse und ein elektrisches Gerät soll jedes Schulteam verbauen und natürlich für den Anschluss zur Nachbargruppe sorgen.

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Es wächst und gedeiht – Experimentieren im Chemielabor der UHH

Melissa will sich nicht trennen. Vom weißen langen Kittel und der großen Schutzbrille schon, aber nicht von ihrem ersten eigenen MOF. „Zu schade, dass wir das nicht zu Ende machen können, das wäre so cool“, sagt sie zu ihrer Freundin Mareike. Die hat gerade einen „Linker“ gebaut, so nennen Chemiker organische Moleküle, die zusammen mit metallischen Verbindungen dreidimensionale Netzwerke bilden – „Metal-Organic Frameworks“, kurz MOFs genannt. Für die anorganische Baueinheit ist Melissa zuständig. Fasziniert schaut die Zehntklässlerin auf einen Magnetrührer, der eine petrolfarbige Lösung aus Kupferacetat und Ethanol in Wallungen bringt: „Voll die geile Farbe!“

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mint:pink im Blaumann

Im Blaumann bei Lufthansa Technik: 11 Mädchen aus dem Programm mint:pink haben die erste Woche ihrer Herbstferien genutzt, um ein 5-tägiges Praktikum bei Lufthansa Technik zu absolvieren. Es gab eine Führung durch das Werk mit der Besichtigung richtig großer Flugzeuge, eine theoretische Einführung in die Flugphysik, Infos zu verschiedenen Ingenieurberufen und jede Menge selbst zu tun: Zum Abschluss des Praktikums haben die elf Zehntklässlerinnen heute ihre selbst gebauten Segelflieger aus Leichtholz getestet. Wessen Flieger gewonnen hat und wie den Mädchen die Woche an der Werkbank und im Betrieb gefallen hat, berichten wir in der nächsten Woche!


Mehr als die Gleichung an der Tafel – mint:pink an der TUHH

Die Erwartungen sind hoch, die Wege weit: „Ich erwarte, dass es uns schmackhaft gemacht wird, Mathe zu studieren“, sagt Claudia. Für einen Tag der Angewandten Mathematik ist die Sankt-Ansgar-Schülerin bis nach Harburg an die Technische Universität TUHH gefahren. Hier trifft sie auf andere mint:pink-Teilnehmerinnen. Etwa Laura, Sophie-Barat-Schülerin, die allein und ganz aus Wedel angereist ist: „Ich habe noch nie programmiert und will ohne viel Aufwand prüfen, ob Informatik etwas für mich ist“, so die 16-Jährige.

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Halbzeit bei mint:pink

Wenn die 130 Mädchen des Programms mint:pink jetzt in die Sommerferien gehen, ist nicht nur ein weiteres Schuljahr, das neunte, geschafft, sondern auch Halbzeit: Denn mit dem gemeinsamen Auftakt im Februar und drei Programmtagen zwischen März und Juni liegt nun die Hälfte des Programms hinter den Schülerinnen.

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mint:pink macht blau

Ob der HSV wirklich erstklassig ist, sei dahingestellt. Sicher aber ist: An den mint:pink-Mädchen liegt es nicht. Die Teilnehmerinnen haben sich wirklich alle Mühe gegeben, Dokumententinte hergestellt und damit auf Wunsch von Chemikerin Sabine Mendach eine blaue Raute gemalt: „Ich komme auch aus Hamburg, da darf man ein wenig lokalpatriotisch sein.“ Allerdings ist die promovierte Chemikerin fernab vom Volksparkstadion tätig und zwar im schleswig-holsteinischen Helmholtz-Zentrum in Geesthacht. Der Zusatz „Zentrum für Material- und Küstenforschung“ macht es deutlich: Die Farbe Blau spielt auch in Geesthacht eine besondere Rolle. Die 950 Wissenschaftler auf dem riesigen Areal an der Elbe forschen an neuen Werkstoffsystemen, leichteren Automobilen, am Klima und am Küstenschutz. Letzteres geht nicht ohne Wasseranalytik, wie Sabine Mendach unterstreicht. Dann lässt sie die Neuntklässlerinnen vom Gymnasium Süderelbe fünf unterschiedliche Wasserproben, von destilliertem Wasser über Gerolsteiner bis zum Elbwasser, nehmen, ansäuern, schütteln und mit Ammoniumoxalat versetzen.

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So nobel wie nützlich (HZG)

Es gibt Momente im Leben, wo es Klick macht. Da fällt der sprichwörtliche Groschen und bleibt liegen. Einfach, weil die Grundlagen und Hintergründe ein- für allemal erfasst und verstanden wurden. Weil Wissen im wahrsten Sinne des Wortes begriffen und abgespeichert wurde. Julika und die Brennstoffzelle sind so ein Fall: „Die Technik wurde gut erklärt, ich weiß jetzt, wie es funktioniert“, sagt die 13-Jährige. Fünf Stunden hat sie im Schülerlabor „Quantensprung“ im Helmholtz-Zentrum in Geesthacht verbracht. Mit Themen wie herkömmlicher Spannungserzeugung, Solarmodulen, der Spaltung von Wasser und vor allem mit der Brennstoffzelle. Zeit, die wie im Fluge verging, wie die junge Neuntklässlerin vom Gymnasium Grootmoor betont. „Das baute systematisch aufeinander auf, das war gut gemacht.“

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007 auf geheimer Transmission (UHH)

Scheiben, Schrauben, Imbusschlüssel – Physik ist durchaus handfest. Weißlichtquelle, Spektrometer, Glasfaserkabel – im Schullabor „Light & Schools” der Universität Hamburg kommt noch eine Menge High-Tech hinzu. Sowie die passenden Accessoires: „Damit das Licht nicht in alle Richtungen geht, haben wir noch so kleine Aperturen, die man davor setzen kann”, sagt Laborleiter Thomas Garl und zeigt auf eine schwarze Metallblende, die mit Klammern auf den Arbeitstisch befestigt werden kann. „Wie in den Intros bei James Bond”, ergänzt der promovierte Physiker. Mit dem Unterschied, dass im Schullabor keine Kugeln fliegen, sondern Lichtstrahlen. Aus welchen Wellenlängen verschiedene Lichtquellen bestehen und wie sie auf Farbfilter reagieren, das wollen Schülerinnen des Marion Dönhoff Gymnasiums an ihrem Experimentiertag erkunden – und herausfinden, ob Pink eine Farbe ist.

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Am Fingerprint der Atome (DESY)

Reingucken gilt nicht. Das wäre ja einfach. Dann wüssten die Nachwuchsforscherinnen zwar genau, wie die zwei Seile in dem verschlossenen Plastikrohr miteinander verbunden sind, aber das wäre mehr Schule als Forschung: „Jetzt werdet ihr genauso behandelt wie Physiker, es tut mir leid, es gibt keine Auflösung”, sagt Karen Ong. Die Leiterin des Schülerlabors „physik.begreifen” am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) hat an diesem Vormittag 14 Neuntklässlerinnen vom Matthias-Claudius-Gymnasium (MCG) zu Gast. Neuland betreten, Fragen stellen, Frustrationen aushalten – das mache die Grundlagenforschung aus, „und das machen wir hier im DESY”, betont Ong. Die Modelle über das Innenleben der undurchsichtigen Plastikrohre, sind dafür nur der Einstieg in die Welt der Quanten, die so kompliziert sei, weil uns die Sinne fehlten, um sie wahrzunehmen, so die Physikerin. „Keine Angst! Auch wenn man es nicht wirklich versteht, man kann trotzdem damit umgehen.” Und genau das tun die Schülerinnen nun im Quantenlabor.

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mint:pink - wissenschaftlich begleitet

Hamburg, 21. März 2014. mint:pink kommt nicht nur bei Mädchen in der Mittelstufe, ihren Eltern und Lehrern gut an. Auch die Wissenschaft interessiert sich für das Projekt. Für die Begleitforschung durch die Universität Hamburg ist Prof. Dr. Anita Engels vom Institut für Soziologie verantwortlich. Offiziell ist diese wissenschaftliche Begleitung jetzt mit einem „Memorandum of Understanding“ besiegelt worden. Am Lehrstuhl von Anita Engels untersucht zunächst eine Studentin, die bereits zu Inhalten der Geschlechter- und Wissenschaftssoziologie gearbeitet hat, im Rahmen ihrer Bachelorarbeit die frühe Phase von mint:pink. In der Interviewstudie wird es auch darum gehen, die Erfahrungen der Schülerinnen und der Lehrer mit dem Projekt anhand des aktuellen Forschungsstandes zu bewerten.


Wunderland für Wissbegierige

Hamburg, 12. Februar 2014. Einmal aus der Vogelperspektive auf den eigenen Arbeitsplatz schauen - für Nicole Standke ist das wie Fliegen. Obwohl die 18-Jährige noch lieber am Flugzeug schraubt, als damit abzuheben. Sie ist Fluggerätmechanikerin im ersten Lehrjahr. Zu Besuch im Miniatur Wunderland in der Hamburger Speicherstadt beantwortet sie den Neuntklässlerinnen, die heute mit mint:pink beginnen, Fragen rund um Lufthansa Technik. Und Wunderland-Mitarbeiterin Sabrina verrät, dass bei den Starts und Landungen sogar richtige Originalaufnahmen vom Hamburger Airport eingespielt werden. Sie hat die Aufgabe, 60 Mädchen, aufgeteilt in Kleingruppen, in die Geheimnisse des Wunderlandes einzuweihen: "Wenn man den Wert so einer selbst gebauten Maschine ermitteln will, muss man die Arbeitszeit mit den Arbeitskosten verrechnen - und kommt dann bei dem A380 auf 15.000 Euro." Die Mädchen staunen. Nicht wenige von ihnen haben das Miniatur Wunderland schon besucht. Aber dieses Mal sind sie in anderer Mission unterwegs: Sie sind Teilnehmerinnen des schulübergreifenden Programms mint:pink, das Mädchen Lust auf Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz MINT machen will.

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mint:pink in den Startlöchern

Hamburg, 3. Dezember 2013. Alle sind sie gestern Abend ins KörberForum gekommen: die Schülerinnen im Programm mint:pink, ihre Eltern und Lehrer, Unternehmer, Ingenieure, Wissenschaftler. Dazu Stifter, Behördenvertreter und eine Senatorin: „Bleibt am Ball“, ermutigt Jana Schiedek, Gleichstellungssenatorin und Schirmherrin des Programms, die Mädchen. Andreas Spangenberg, MINT-Koordinator am Matthias-Claudius-Gymnasium, lobt an mint:pink die Verknüpfung von Vorbildern, Berufspraxis und Lebenswelt. „Das können wir als Schule nicht leisten.“ Dazu braucht es Praktikerinnen wie Kirsten Fust, die Elektro- und Schweißtechnik studierte und heute Geschäftsbereichs-leiterin für Netzdienste bei E.ON Hanse ist. „Verlasst euch auf euer Bauchgefühl, zeigt was ihr könnt und bleibt so, wie ihr seid“, gibt sie den Schülerinnen mit auf den Weg. Diese stehen schon ganz gespannt in den mint:pink-Startlöchern und nutzen den Abend für erste Gespräche mit Role Models wie Ingenieurin Fust.

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Starke Mädchen – starke Partner

Hamburg, 3. Dezember 2013. mint:pink, das Programm für starke Mädchen in Naturwissenschaften und Technik, baut auf feste Fundamente. Denn mit am Start sind beim Auftakt im KörberForum neben der Schirmherrin Senatorin Schiedek auch die Projektpartner: die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) und die Körber-Stiftung. Als Gastgeber des Abends freute sich deren Vorstandsmitglied Dr. Lothar Dittmer bei der Begrüßung der Teilnehmerinnen über das enorme Interesse an dem MINT-Programm für Mädchen und bestärkte die Eltern darin, ihre Töchter in fachlichen und beruflichen Entscheidungen zu unterstützen: „Als Ingenieurin sind die Aussichten hervorragend, und auch der Verdienst der Berufseinsteigerinnen ist rund 50% höher als z.B. in den Sprach- und Kulturwissenschaften.“


Mit 130 Mädchen in den ersten Durchgang

Hamburg, 13. November 2013. „Die Resonanz war einfach überwältigend“, bringt Programmleiterin Susanne Winterberg die Freude von NAT über die Vielzahl der Bewerbungen für mint:pink auf den Punkt. Innerhalb kurzer Zeit hätten so viele Neuntklässlerinnen ihre Unterlagen eingereicht, dass man das Programm ausgeweitet habe, um möglichst viele interessierte Mädchen aufnehmen zu können. Und so startet der erste Durchgang von mint:pink nun mit knapp 130 Schülerinnen aus neun Hamburger Gymnasien. Mit an Bord: pro Schule ein festes Lehrerteam, das die Mädchen während der nächsten zwei Halbjahre begleitet, die Unterstützung der Schulleiter, ein großer Rückhalt bei den Eltern und das Engagement vieler Kooperationspartner aus Hochschulen und Unternehmen. Eine erste Gelegenheit, all jene zu treffen, die an mint:pink teilnehmen oder das Programm unterstützen, ergibt sich im Rahmen einer Auftaktveranstaltung am 2. Dezember 2013 in der Körber-Stiftung.


mint:pink als Vehikel

„Naturwissenschaften müssen nicht immer blau sein“, lautet der Slogan von mint:pink, dem neuen NAT-Programm für Mittelstufenschülerinnen. Da ist es nur konsequent, wenn Geschäftsführerin Sabine Fernau und Wirtschaftssenator Frank Horch eine große lichtblaue Samtdecke auf dem Hamburger Rathausmarkt beiseite räumen. Darunter verbirgt sich ein silbergrauer Mercedes, verziert mit Farbwelten in Mint und Pink. mehr >


Jetzt bewerben!

Du interessierst dich für mint:pink und hast von deinem Klassenlehrer ein Bewerbungsformular erhalten? Dann fülle dieses jetzt aus und lasse es von deinen Eltern unterschreiben. Deinem Klassenlehrer soll es spätestens am letzten Schultag vor den Herbstferien, d.h. am
27. September, vorliegen. Die Teilnehmerinnen geben wir Anfang November 2013 bekannt. Nach einem Fest zum Auftakt am 2. Dezember startet ihr euer Programm dann im Februar 2014.


Mehr Mädchen für MINT gewinnen

Schulübergreifendes Projekt „Fünf Mädchen ins NAT-Profil“ startet

Einblicke in Forschung und Unternehmenspraxis gewähren, Orientierung für die Studien- und Berufswahl geben, Lehrerinnen und Lehrer für die Ermutigung von Mädchen in Naturwissenschaften und Technik sensibilisieren. Auf diese Bausteine setzt ein schulübergreifendes Projekt, das die Initiative NAT im März startet.

Hamburg, 6. März 2013. Was haben Oberstufenprofile mit den profilgebenden Fächern Physik, Chemie oder Informatik gemeinsam? Sie werden überwiegend, an manchen Schulen sogar nur, von Jungen angewählt. Das will die Initiative NAT ändern. Seit sechs Jahren engagiert sie sich für den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs in Hamburg. Jetzt geht sie erstmalig mit einem Projekt an den Start, das sich ausschließlich an Schülerinnen richtet: „Fünf Mädchen ins NAT-Profil“. Der Titel ist zielführend: Damit sich bei der Profilwahl mindestens fünf Mädchen pro Schule für die bislang von Jungen dominierten Fächerkombinationen entscheiden, werden interessierte Schülerinnen schon in der Mittelstufe angesprochen und erhalten konkrete Einblicke in Forschung und Praxis der Natur- und Ingenieurwissenschaften.