Einblicke - Berichte der Schülerinnen

HanseWerk und Robotik

Hamburg, 17. Juni 2015

Der dritte Programmtag startete schon um 7:20 am Bahnhof Rahlstedt, von wo aus unsere Gruppe von 14 Mädchen, betreut von Herrn Gedaschko, nach Reitbrook zum Hansewerk (e.on) fuhr. Schon beim Betreten des Geländes ließ sich erkennen, wieso das Hansewerk als Innovationsstandort der Energiesysteme gilt: Überall verteilt befanden sich Forschungsprojekte und wissenschaftliche Apparaturen von Gasspeichern über Biogasanlagen hin zu Algenreaktorsytemen. Am sogenannten „Infopoint“ gab man uns einen Überblick über die Unternehmensstrukturen und die für uns interessanten Berufsangebote bzw. Berufsausbildungen und duale Studiengänge.

Darauf folgte ein Vortrag einer jungen Frau, die selbst als Trainee beim Hansewerk tätig ist und uns somit einen guten Einblick geben konnte. Dazu gehörte eine Einweisung in die Prozesse und Möglichkeiten der Energieerzeugung, -verteilung und –speicherung. An diesen Technologien wird an der HAW und an der TU Hamburg-Harburg in Zusammenarbeit mit Studenten geforscht. Zwei dieser Studenten berichteten uns sogar von ihren Forschungen und begleiteten uns bei der Besichtigung des Geländes. Unter anderem wurde uns die „Power-to-Gas“-Anlage erklärt, die überflüssige Energie aus Windrädern zur einfacheren Speicherung und Nutzung in Gas umwandelt. Zudem werden in Form eines Pilotprojekts Mikroalgen zur Energieerzeugung verwendet, was eine Alternative zur herkömmlichen Biomasse darstellt, indem sie keine Konkurrenz zur Nahrung bilden. In Anlehnung daran durften wir eine Mini-Biogas-Anlage besichtigen, in der Mikroalgen vergoren werden um Energie zu erzeugen. Hinzu kommen einige kleine Projekte, wie das Aufstellen einer Kleinwindanlage zur Selbstversorgung des Standorts mit Strom, oder „E-Ladesäulen“ zum Aufladen von Elektroautos. Gerade die Vielfältigkeit der Eindrücke machte unseren Besuch bei der HAW sehr interessant und es war spannend die Sichtweise der Studenten und Studentinnen, die selbst an den Forschungen beteiligt sind, kennenzulernen.

Als zweiter Programmteil am Nachmittag war ein Robotik-Workshop im Forum der Körberstiftung vorgesehen, wo wir nach einer Stärkung aus sehr leckeren Spaghetti und Mousse-au-chocolat auf die Mädchen der anderen teilnehmenden Schulen trafen. Die Dreiergruppen, die jeweils an einem Roboter arbeiteten, wurden ausgelost, sodass wir auch die Chance hatten, uns mit den teilnehmenden Mädchen der anderen Schulen auszutauschen. Zum Anfang bekamen wir eine kleine Einführung in die Programmierung von Robotern mit dem Programm „LEGO Mindstorms“, danach durften wir gleich selbst unser Glück versuchen. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten konnten wir uns alle für die Roboter begeistern, die in alle Richtungen fahren und drehen können, aber auch in der Lage sind, Töne zu spielen und Sensoren zu benutzen. Dabei standen uns sehr nette Experten der TUHH zur Seite, die bei Fragen oder technischen Problemen immer gleich zur Stelle waren.

Gegen 16 Uhr endete dann schließlich der lange Projekttag zum Thema Energie, der uns besonders durch die Vielfältigkeit der Eindrücke in Erinnerung bleiben wird. Denn egal ob Physik, Chemie oder Informatik – es war für jeden Etwas dabei.

Artikel von Clara und Pauline, Gymnasium Rahlstedt


Physikalischer Verstand für Brückenbau

Hamburg, 22. Mai 2015

Am 7. Mai waren wir mit unserer mint:pink-Gruppe wieder einmal unterwegs. Dieses mal haben wir die HafenCity Universität besucht und uns mit Brückenbau beschäftigt. Nachdem wir mit der neuen U-Bahnlinie U4 gefahren waren und an der HCU ankamen, fand eine Vorlesung von Dipl.-Ing. Wiebke Brahms vom Lehrstuhl für Architektur/Tragwerkentwurf von Prof. Dr.-Ing. Michael Staffa zum Thema Brückenbau statt. Es wurden verschiedene Arten von Brücken vorgestellt. Dabei zeigte sich, dass für den Brückenbau ein physikalisches Verständnis notwendig ist. Vor allem im Bereich der wirkenden Kräfte

Schließlich wurde die uns bevorstehende Aufgabe vorgestellt: Innerhalb von 4 Stunden mussten wir aus zwei Pappen (70x100 cm) eine stabile Brücke bauen. Um diese Aufgabe zu dritt zu lösen, war Teamarbeit gefragt. Uns standen neben der Dozentin auch zwei versierte Studentinnen mit Rat zur Seite. Nach einigen Überlegungen und Berechnungen fertigte auch unsere Gruppe die erste Skizze an und plante erste Schnitte. Hierbei mussten wir erst überlegen, welche Brückenart die effizienteste ist, und wie wir die Stabilität gewährleisten wollten. Außerdem war es wichtig, genau zu planen, denn die Pappe war begrenzt (1400 cm2). Beim Berechnen und Verteilen der Pappe kam zur Berechnung von Längen ebenfalls der Satz des Pythagoras ins Spiel. Nach aufwendigem Schneiden und Zusammenkleben war die Brücke fertig gestellt.

Nach der Fertigstellung wurden unsere Brücken noch einem Belastungstest unterzogen. Der bestand darin, Ziegelsteine auf die Brücke zu legen. Es wurde daraufhin die Effektivitätszahl P/G berechnet. Wobei P der Belastung entsprach und G dem Gewicht. Zum Ende hin gab es jedoch einen deutlichen Sieger mit der Belastung von 22,5 kg.

Es war erstaunlich zu sehen, wie viel das scheinbar nutzlose Gerüst an der Fahrbahn ausmacht und mit welchen Mitteln man Brücken stabilisieren kann. Ich fand den Tag sehr spaßig und interessant, vor allem wegen der verständlichen Einführung in das Thema und die Arbeit in Gruppen. Dieses Event hat uns mint:pink-Mädels noch einmal einen tollen Einblick in die Berufswelt verschafft und wir freuen uns schon auf den nächsten Programmtag!

Artikel von Gina Agasi, Heilwig Gymnasium


Auf Entdeckungstour bei LINK

Hamburg, 24. April 2015

Heute haben wir als kleine Gruppe die Waldemar Link GmbH in Norderstedt besucht. Als erstes wurden wir in einen kleinen Versammlungsraum gebeten und über die Aufgaben der Angestellten, die Geschichte und das Geschäft der Waldemar Link GmbH informiert. Sehr interessant war es zu hören, dass die von LINK hergestellten Prothesen hauptsächlich in Europa produziert werden. Außerdem war es sehr interessant, dass – obwohl LINK hauptsächlich auf Implantate spezialisiert ist und das sehr einseitig klinkt – dort dennoch sehr viele Mitarbeiter mit den unterschiedlichsten Studiengängen beschäftigt sind. Sehr gefreut hat es uns, dass wir einen Rundgang in der Firma wahrnehmen durften und uns alles in Ruhe ansehen konnten.

Wir hatten die Möglichkeit, vielen Menschen Fragen zu stellen und bei der Arbeit über die Schulter zu gucken. Nicht nur die gute Arbeitsatmosphäre unter den Beschäftigten hat uns sehr beeindruckt, sonder auch, wie die einzelnen Schritte der Herstellung per Hand und auch per Maschine ausgeführt werden. Zum Schluss des Rundgangs konnten wir auch noch ein paar Fragen an den Ausbilder und die Auszubildenden stellen und zuschauen, was diese in der Ausbildung fabrizieren. Als wir uns als vollständige Gruppe wieder im Versammlungsraum getroffen haben, wurden uns von einer angestellten Ingenieurin, welche die Implantate und Hilfsmaschinen für die OP´s konstruiert, die unterschiedlichsten Implantate und Prothesen gezeigt. Einige von denen durften wir sogar selbst anfassen.

Als krönender Abschluss sind wir noch in die Nordwandhalle gefahren und haben dort zu erst sehr leckere Pizza gegessen und uns dann an den Kletterwänden mit zwei weiteren Schulen ausgetobt. Alles in allem war es ein sehr interessanter und schöner Tag und wir freuen uns schon auf den nächsten Tag mit mint:pink.

Artikel von Leonie und Larissa, Matthias-Claudius-Gymnasium


mint:pink beflügelt

Hamburg, 17.Oktober 2014

Unsere Studentin Heidemarie Sambale hat euch während eures Praktikums besucht. Hier ihre Eindrücke:

Schmirgeln, kleben, messen – Elf Mädchen aus dem Programm mint:pink erfüllten sich im Rahmen ihres Praktikums bei Lufthansa Technik den Traum vom Fliegen. Doch davor gab es noch eine Menge Arbeit: Eine Woche lang hatten die Praktikantinnen Zeit, um ihren Segelflieger aus Leichtholz zu bauen und flugtüchtig zu machen. Dabei begegneten ihnen auch Themen aus dem Physikunterricht, z. B. die Gravitation. Dieser Kraft stellten sich die Zehntklässlerinnen mit vollem Einsatz entgegen, denn die Modelle sollten ja so lange wie möglich in der Luft bleiben – und gleiten. Am besten gefiel es den Mädchen, selbst Hand anzulegen und sich an der Werkbank auszuprobieren: „In der Schule arbeitet man so wenig praktisch, da macht man nur Theorie. Hier bei Lufthansa Technik konnte man endlich einmal selbst etwas machen.“ Begleitet wurden sie dabei von einer Auszubildenden, die begeistert von dem Teamgeist berichtet, der sich unter den Mädchen entwickelt habe. Sie hätten sich gegenseitig sehr unterstützt. Und da die Nähe von Theorie und Praxis das Wissen festigt und man das Gelernte gleich ausprobieren kann, findet Mareike: „Man hier mehr gelernt als in der Schule.“

Doch die Mädchen verbrachten die Woche nicht ausschließlich an der Werkbank. In einer Theorieeinheit erläuterte Ausbilder Mike Stehr unter anderem das physikalische Grundprinzip des Auftriebs und die aerodynamische Stabilität – das Fundament ihrer Segler „Lilienthal“. Bei einer Werksführung lernten sie das Unternehmen besser kennen, sahen ein Regierungsflugzeug und ein Flugzeug der NASA. Begeistert waren die Mädchen auch von der großen Auswahl an spannenden Berufen bei Lufthansa Technik – und entdeckten einige, die sie gar nicht erwartet hätten, etwa den Designer. Auch wenn die Motivation einmal nicht mehr so groß war, hätten sich die Mädchen durchgebissen, erzählt Mike Stehr stolz: „Und das ist nun die Belohnung.“ Der Flugversuch wurde von einer etwa drei Meter hohen Wartungstreppe durchgeführt, die sonst für Arbeiten an den echten Flugzeugen genutzt wird. Jetzt durften die Mädchen ihre eigenen Segelflugmodelle von dort aus gleiten lassen. Mit vollem Erfolg: Nach jedem Flug nahmen die Praktikantinnen kleine Veränderungen an ihren Modellen vor und verbesserten ihre Wurftechnik, so dass die Flieger immer länger in der Luft blieben. „Es müssen mehr Mädels in die technischen Berufe“, meint Thomas Erich aus dem Presse-Team des Unternehmens. „Die Leistungen, die sie hier erbringen, sind wirklich absolute Spitze. Bei den meisten Mädchen scheitert es einfach nur daran, dass sie es sich nicht zutrauen und dagegen kann man was tun, indem wir ihnen mit solchen Aktionen zeigen: Ihr könnt das!“

Artikel von Heidemarie Sambale, studentische Mitarbeiterin bei NAT


mint:pink bei Light & Schools

Hamburg, 8. Mai 2014

Am 8. Mai waren wir Mädchen des Heilwig Gymnasiums in der Universität Hamburg bei Light & Schools, um etwas zum Thema Farben zu lernen. Der Tag begann mit einer kurzen Begrüßung und einem Einstieg ins Thema Licht und Farben. Anschließend haben wir jeder ein eigenes Spektroskop aus Pappe und einem Stück CD gebaut. Mit diesem Spektroskop konnte man die verschiedenen Farbanteile im Licht sichtbar machen. Das haben wir dann auch mit Sonnenlicht und dem Licht von Glühbirnen gemacht.

Nach einer Frühstückspause mit Franzbrötchen und Getränken haben wir uns einen sehr ausführlichen und interessanten Vortrag zum Thema „Ist Pink eine Farbe?“ anhören dürfen. Bei diesem Vortrag wurde erst mal erklärt, was Farben überhaupt sind (Lichtreflexionen, die vom Gehirn als Farben wahrgenommen werden) und dann, ob Pink eine Farbe ist. Nach diesem Vortrag haben wir uns dann in der Kantine des DESY gestärkt.

Am Nachmittag haben wir in Zweiergruppen in einem Labor mit elektronischen Spektroskopen die Farbzusammenstellung von verschiedenen Lichtquellen, z. B. von schwachen Lasern und Leuchtstoffröhren, gemessen. Außerdem haben wir vor ein weißes Licht bunte, mit Nagellack angemalte Glasplättchen gesteckt und auch davon die Farbwerte gemessen. Abschließend wurde uns in zwei Gruppen einmal die Kristallzucht und einmal ein Labor, in dem mit Lasern experimentiert wird, gezeigt. Der ganze Tag war sehr spannend und informativ. 

Artikel von Jarste und Lea, Heilwig Gymnasium


Hoch hinaus!

Hamburg, 18. März 2014

Wir stehen im verglasten Eingangsbereich von Lufthansa Technik und zeigen unsere Ausweise vor. Dann verstauen wir unsere Jacken und Taschen in einer Plastikkiste, die daraufhin durchleuchtet wird. Dann gehen wir durch die Sicherungskontrolle. Fast als würden wir gleich in ein Flugzeug steigen und davon fliegen. Fliegen tun wir zwar nicht, doch Flugzeugen werden wir trotzdem nahe kommen. Zuerst gehen wir in eine der Lagerhallen, in den VIP-Bereich (1.400 Mitarbeiter). Geführt werden wir von einer Ingenieurin, die sich um die Wasserleitungen in den Flugzeugen kümmert.

Bevor wir zu den Flugzeugen kommen – etwa vier können bei Lufthansa Technik gleichzeitig überarbeitet werden – erfahren wir zuerst einige Informationen über die Tätigkeit des Betriebs. Zum Beispiel, dass er keine Flugzeuge baut, sondern repariert oder gekaufte Flugzeugen von wohlhabenden Kunden luxuriös ausstattet, wobei die Kosten ca. 100 Millionen aufwärts betragen. Da werden dann Bars, goldene Spiegel und Badewannen sowie andere skurrile Dinge gewünscht. In ein Flugzeug, in dem normalerweise 200 Leute Platz haben, passen deswegen am Ende nur noch ungefähr 30 Personen. Doch nicht alles ist möglich, denn es gibt strikte Regeln und natürlich muss ein Flugzeug vor allem eins: Fliegen. Und dabei verbraucht ein Flugzeug mehrere Tonnen Benzin pro Minute… Dann dürfen wir den Frachtraum eines Flugzeuges sehen, der etwa 100 Tonnen an Frachten laden kann. Die Mitarbeiter schauen immer wieder zu uns herüber, es ist eine Seltenheit, hier sein zu dürfen. Gar nicht betreten dürfen wir den ehemaligen Passagierraum der Nobelflugzeuge, denn die Auftragsgeber wünschen Diskretion. Man stellt seinen Reichtum nicht auf diese Weise zur Show. Dieses Vergnügen haben nur einige der Mitarbeiter, die etwa zwei Jahre an einem solchen Flugzeug arbeiten. Während dieses Zeitraums werden Pläne entwickelt, Teste gemacht und Möbel gestaltet sowie gebaut. Am Ende wird das ganze Flugzeug dann per Hand gesäubert, innen wie außen.

Nun gehen wir in den Möbelbereich, dort wird jedes einzelne Stück handgefertigt. Denn die Inneneinrichtung muss leicht und brandfest sein, darf aber nicht danach aussehen. Jedes Möbelstück besteht im Kern aus einer Konstruktion in Bienenwabenform aus Papier und Kunststoff und wird später mit Alu verstärkt. Darüber kommen dann dünne Folien, die dies verdecken. So sehen die Möbel schließlich wie normale Möbel aus, wiegen aber nur einen Bruchteil davon. Doch dann verlassen wir die Werkstatt wieder, denn es muss gearbeitet werden. Und nicht nur hier, auch in den anderen Bereichen, wie der Geräteversorgung, bei den Fahrwerken und Triebwerken, sowie bei der Überholung. Insgesamt beschäftigt Lufthansa Technik 7.500 Leute. Zwei zukünftige Mitarbeiterinnen werden wir nun interviewen können. Beide machen gerade ihr duales Studium hier und arbeiten in ihren Ferien und in der Praktikumszeit mit im Betrieb.

Schließlich ist das Gespräch zu Ende und wir steigen in den Bus. Ziel: Die Nordwand-Kletterhalle. Dort treffen wir auf weitere Teilnehmerinnen, essen Pizza und werden schließlich ins Klettern eingeführt, stemmen uns an den Wänden hinauf. Denn heute geht es um Höhen und vielleicht wollen einige Mädchen durch mint-pink! im naturwissenschaftlichen Bereich nun hoch hinaus. Doch nach zwei Stunden heißt es dann: Ende. Aber nur vorübergehend. Der nächste Programmtag wartet schon.

Artikel von Céline und Helena, Marion Dönhoff Gymnasium


mint:pink im UKE

Hamburg, 18. März 2014

Am 18. März 2014 ging das mint:pink-Programm in die zweite Runde. Unser Team war zu Besuch im Zentrum für Radiologie und Endoskopie am Universitätsklinikum Eppendorf bei Prof. Dr. med. Gerhard Adam. Nach einer spannenden theoretischen Einführung in die Welt der Röntgenstrahlung und deren Nutzbarmachung ging es in die Praxis. Wir beobachteten die Arbeit der Radiologen an den respekteinflößenden MRT-Röhren. MRT steht für Magnet-Resonanz-Tomographie und ist ein diagnostisches Verfahren, das die räumliche Darstellung von Körperregionen ermöglicht. Der Patient liegt dabei in einer 1,5 m langen offenen Röhre. In der Notaufnahme hatten wir anschließend die Möglichkeit mitzuerleben, wie wichtig eine schnelle Erstellung und Auswertung von Röntgenbildern für den Patienten und dessen weitere Behandlung ist.

Mittags ging es dann zum Klettern nach Wilhelmsburg in die Nordwandhalle. Hier haben wir drei weitere mint:pink-Teams anderer Schulen getroffen und uns ausgetauscht. Ein Team war z.B. bei Philips und hat dort erfahren, wie Röntgenröhren und MRT-Röhren entwickelt und gebaut werden. Nach einer Pizzastärkung war angewandte Physik an der Reihe – es wurde geklettert! Ein großer und herausfordernder Spaß.

Es war ein spannender Programmtag, der uns in ein sehr interessantes Berufsfeld blicken ließ. Vielen Dank an Professor Adam und sein nettes und aufgeschlossenes Ärzteteam.

Artikel von Antje Coblenz, Lehrerin am Heilwig Gymnasium


Die spannende Welt der Medizintechnik

Hamburg, 18. März 2014

Am 18. März 2014 sind wir Mädchen der Sankt-Ansgar-Schule zu unserem ersten Programmtag gestartet. Es ging zu Philips Medical Systems, denn der Schwerpunkt dieses Tages war Medizintechnik. Nachdem wir herzlich empfangen wurden, wurde uns zuerst ein Film über die Ausbildungsmöglichkeiten in diesem Elektronikkonzern gezeigt. Danach wurden unsere Fragen von zwei Studentinnen, die ihr duales Studium bei Philips absolvieren, beantwortet. Jetzt ging es richtig los: Wir wurden durch die Anlage geführt und bekamen einen Computertomographen ohne Verkleidung zu Gesicht. Es war interessant, die Technik hinter einem für die Medizin so bedeutenden Gerät zu sehen. Auch wurde uns der Computertomograph vorgeführt (natürlich ohne die Röntgenstrahlung einzuschalten). Zuerst wurde er auf eine Geschwindigkeit von einer Umdrehung pro Sekunde beschleunigt. Das war vor einigen Jahren noch eine Sensation.

Der neueste Stand der Technik ermöglicht, wie wir ebenfalls zu Gesicht bekommen haben, eine Geschwindigkeit von vier Umdrehungen pro Sekunde. Das ermöglicht neben dem dreidimensionalen Einblick in Körper und Knochen auch eine scharfe Aufnahme des Herzens. Die Ingenieure und Mechaniker entwickeln dieses Gerät ständig weiter und ermöglichen Ärzten das schnelle Erkennen von Krankheiten oder inneren Verletzungen. Das war sehr beeindruckend.

Nach der Führung durch die Entwicklungsabteilung haben zwei Forscherinnen mit uns über ihre Erfahrungen gesprochen. Sie haben die verschiedenen Projekte, an denen sie gearbeitet haben, vorgestellt. Einige davon sind von ihnen auch im Ausland entwickelt worden. Besonders haben mich die von den beiden Forscherinnen ausgeführten Fehleranalysen interessiert. Die von ihnen erkannten Probleme, deren Wirkung und die Suche nach ihrer Ursache waren sehr spannend.

Insgesamt haben wir viele Berufsbilder kennengelernt und ich habe festgestellt, dass die technischen Berufe vielseitiger sind als erwartet. Unser mint:pink-Programmtag ging in der Nordwandhalle in Wilhelmsburg zu Ende. Dort trafen wir uns mit den Schülerinnen aus drei weiteren Schulen, um nach einer Pause mit Pizza und Getränken gemeinsam zu klettern. Ich freue mich schon auf unser nächstes Treffen am zweiten Programmtag!

Artikel von Luca (15), Sankt-Ansgar-Schule


Ein Tag im Miniatur Wunderland

Hamburg, 15. Februar 2014

Am 12. Februar war er endlich da, der erste Programmtag von mint:pink. An diesem Tag ging es ins Miniatur Wunderland in der Hafencity. Dort angekommen bekamen wir eine Namenskarte und wurden unterschiedlichen Gruppen zugeteilt, die aus Schülerinnen aller Schulen zusammengesetzt wurden. Dazu gab es nochmal kleine verschiedenfarbige Kärtchen, auf denen stand, wo man sich wann, für welche Führung traf.

Doch bevor es soweit war, gab es erst mal eine kleine Willkommensrede. Danach wurden uns die einzelnen Treffpunkte innerhalb des Wunderlandes kurz gezeigt, damit wir uns orientieren konnten und somit unsere Führungen nicht verpassten. Bis zu unseren Führungen durften wir das Miniatur Wunderland eigenständig erkunden und konnten spannende und zum Teil auch sehr witzige Details entdecken. Dann ging es hinter die Kulissen – ein Einblick in die Technik, die hinter der ganzen Anlage steckt. Zuerst waren wir beim Flughafen und haben uns angeschaut, wie die Flugzeuge landen und starten können. Danach ging es unter die Schweiz; das Miniatur Wunderland einmal unterirdisch. Uns wurde erklärt, wie viel Arbeit hinter den einzelnen Eisenbahnen und fahrenden Autos steckt und wie viele technische Details zu beachten sind. Außerdem wurde uns in beiden Führungen verdeutlicht, wie viel (Zeit-) Aufwand es ist, eine solche Themenwelt zu konzipieren, zu bauen und auf jedes minimale Detail achten zu müssen.

Nach den Führungen sind wir in die Körber-Stiftung gegangen. Wir wurden ein weiteres Mal herzlich begrüßt, wurden bestimmten Tischen mit Namen einflussreicher Frauen zu geordnet, und konnten an diesen die Mädchen der anderen Schulen kennenlernen. Uns wurden Kennlernaufgaben gestellt und wir bekamen Obst und Laugenbrötchen als kleinen Snack. Danach gab es aber nochmal richtiges Mittagessen – Spaghetti mit Bolognese oder Pesto. Nach einer Besprechung bezüglich der nächsten Programmtage und einem Fotoshooting für unsere mint:pink-Ordner war der Tag leider schon zu Ende. Aber zum Glück gibt es ja weitere...

Artikel von Nadia Kokaly (15) und Maria Lourdes Kirchmann (14), Gymnasium Oberalster


Es geht los: Programmstart im Miniatur Wunderland

Hamburg, 17.1.2014

Noch rund drei Wochen und dann geht es los. Bei NAT wird eifrig gearbeitet: Ordner und Namensschilder werden erstellt, Fahrkarten bestellt und die letzten Abstimmungen mit der Körber-Stiftung und dem Miniatur Wunderland werden getroffen. Dort erwarten euch am 5. bzw. 12. Februar zwei Stationen: Am Flughafen könnt ihr bereits einen Blick auf Lufthansa Technik werfen und ihr bekommt einen Einblick in die Ab- und Anflüge. Danach geht es dann sogar unter die Anlage! In der Körber-Stiftung lernt ihr anschließend die Programmteilnehmerinnen aus drei oder vier anderen Schulen kennen. Bis bald!

Artikel von Sabine Fernau, NAT


Froh und stolz – Schirmherrin Jana Schiedek

Hamburg, 3. Dezember 2013

MINT ist mehr als nur ein Abenteuer, es ist – genauso wie die freche Farbwelt – Programm. Und eine echte Zukunftsperspektive. Deshalb unterstützt Jana Schiedek, Senatorin für Justiz und Gleichstellung, mint:pink als Schirmherrin und zeigt sich darüber sehr froh und stolz. Anlässlich der Auftaktveranstaltung fordert sie: „Wir wollen mit dem Programm Vorurteile abbauen und Schülerinnen für MINT-Fächer begeistern. Mädchen sollen ihren Beruf frei nach ihren Begabungen, losgelöst von überholten Rollenbildern, wählen können. Es muss selbstverständlich werden, dass Mädchen MINT-Fächer wählen.“

Artikel von Susanne Winterberg, NAT


Sprint an der Ampel -
geräuschlos durch die Innenstadt

Hamburg, 16. September 2013

Wir waren dabei, beim Projekt-Start mint:pink, einem Projekt mit dem Ziel, mehr coole Mädchen für das Physik-Profil zu begeistern.

Bei der Übergabe eines Brennstoffzellenautos vor dem Rathaus an die Projektleitung gab es einen Empfang mit Sekt und Selters. Dieses Auto ist eines von weltweit nur 400 Brennstoffzellen-PkWs. Bei einer Probefahrt konnten wir es spüren: Der Elektromotor beschleunigt wie eine Rakete, ein WOW-Effekt, nahezu geräuschlos von Null auf Sechzig – leider darf man in der Stadt nicht schneller fahren. Man spürt sehr deutlich die Kurven und es hat Ähnlichkeit mit einem Dom-Besuch mit Achterbahn. Wir hatten sehr viel Spaß beim Fahren mit diesem Auto, so dass wir uns schon darauf freuen, es am Tag der offenen Tür in der Schule vorstellen zu dürfen. Auf die Probefahrt folgte noch ein kurzer Informationsaustausch mit der Projektleitung von mint:pink. Auch konnten wir die mint:pink-Teilnehmerinnen des MCGs kennen lernen.

Wir freuen uns sehr auf die ersten Projekttage im Februar und werden weiter berichten.

Artikel von Laura (13), Luca (14) und Mara (15) der Sankt-Ansgar-Schule