Lust auf Mathe oder Physik?

Coole Mädchen fürs Physikprofil!

mint:pink möchte Mädchen für die Natur- und Technikwissenschaften begeistern.  

mint:pink richtet sich an Schülerinnen der neunten Klassen und ermöglicht ihnen an gemeinsamen Programmtagen einen schulübergreifenden Erfahrungsaustausch. Wir möchten jungen Frauen Studien-, Arbeits- und Karrieremöglichkeiten im MINT-Bereich aufzuzeigen und ihnen eine qualifizierte Entscheidung bei der Studien- oder Berufswahl ermöglichen.


mint:pink als Chance

„Wir wissen, dass in der Regel nur diejenigen Schülerinnen, die in der Oberstufe Naturwissenschaften als Leistungskurs belegen, entsprechende Studiengänge belegen. Hier liegt der Schlüssel“, erklärt Geschäftsführerin Sabine Fernau: „Mit unserem Projekt möchten wir Mädchen das Tor zu den Natur- und Ingenieurwissenschaften offen halten. Die Teilnehmerinnen erhalten die Gelegenheit, MINT als Option für den eigenen Lebensweg wahrzunehmen. Denn gerade in den Natur- und Ingenieurwissenschaften stehen ihnen alle Karrierechancen offen.“


Zentrale Projektbausteine

Ermutigen und fördern

mint:pink ermöglicht Schülerinnen ab der neunten Klasse, die Naturwissenschaften für sich zu entdecken. Zusammen mit gleichaltrigen Mädchen der eigenen Schule und auch anderer Hamburger Gymnasien besuchen sie Forschungslabore, Unternehmen und Hochschuleinrichtungen. So lernen sie die unterschiedlichsten Bereiche der Naturwissenschaften kennen. mint:pink holt sich dafür die Unterstützung der Lehrer. Gemeinsam werden die Teilnehmerinnen ermutigt und darin gefördert, sich in der Oberstufe für ein NAT-Profil zu entscheiden.

Orientierung für Studien- und Berufswahl geben

Für Schülerinnen im NAT-Profil bietet mint:pink zahlreiche Möglichkeiten. Die Mädchen erfahren, welche Studien-, Arbeits- und Karrierechancen die Naturwissenschaften und Technik bereithalten. Auf Exkursionen und Veranstaltungen kommen sie nicht nur in Kontakt mit ihrem (möglicherweise) zukünftigen Arbeitsplatz, sie haben auch die Gelegenheit, sich mit Experten und Fachkräften im MINT-Bereich auszutauschen. Die besondere Projektstruktur von mint:pink gewährleistet, dass die Schülerinnen in der wichtigsten Phase ihrer Berufsfindung kompetent begleitet und beraten werden. Am Ende ihrer Schulzeit sind sie in der Lage, eine – bezogen auf den MINT-Bereich – qualifizierte Ausbildungs- und Berufsentscheidung zu treffen.


Begleitforschung

Auch die Wissenschaft interessiert sich für das Projekt. Für die Begleitforschung durch die Universität Hamburg ist Prof. Dr. Anita Engels vom Institut für Soziologie verantwortlich. Offiziell ist dies mit einem „Memorandum of Understanding“ besiegelt worden. Am Lehrstuhl von Anita Engels hat zunächst eine Studentin, die bereits zu Inhalten der Geschlechter- und Wissenschaftssoziologie gearbeitet hat, im Rahmen ihrer Bachelorarbeit die frühe Phase von mint:pink untersucht. In der Interviewstudie geht es auch darum, die Erfahrungen der Schülerinnen und der Lehrer mit dem Projekt anhand des aktuellen Forschungsstandes zu bewerten.


Eckdaten

  • Projektstart: 8. März 2013
  • Programmstart: 2. Dezember 2013
  • Projektzeitraum: 2013-2017
  • Projektpartner: Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, Körber-Stiftung; Joachim Herz Stiftung (seit Mai 2015)
  • Schirmherrin Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft und Gleichstellung